
Wählen Sie gut ausgebauten Schriftschnitt, klares x-Höhenverhältnis und ausreichenden Zeilenabstand. So bleiben Texte aus Distanz lesbar und inklusiv. Vermeiden Sie Großbuchstabenfluten, setzen Sie Hierarchien sparsam und konsistent. Barrierefreie Typografie ist kein Kompromiss, sondern die Grundlage dafür, dass nachhaltige Hinweise alle erreichen und verstanden werden.

Farben lenken Blick und Bedeutung. Nutzen Sie wenige, gut unterscheidbare Töne mit ausreichendem Kontrast, getestet gegen häufige Sehbeeinträchtigungen. Grün darf nicht allein für „gut“ stehen; kombinieren Sie stets mit Text oder Form. Farblogiken sollten across Medien funktionieren, vom gedruckten Schild bis zur digitalen Wegkarte, ohne Missverständnisse zu erzeugen.

Einfache Formen, konsequente Silhouette, kulturell getestete Metaphern: So entstehen Piktogramme, die ohne Worte funktionieren. Ergänzen Sie kurze Clarifier, wenn Missverständnisse möglich sind. Standardisierte Systeme erhöhen Vertrautheit, doch lokale Eigenheiten dürfen sichtbar bleiben. Wichtig ist, dass das Symbol nicht nur informiert, sondern die unmittelbar nächste Handlung deutlich erleichtert.